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Credit: John Brömsler

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„Die Detailliebe, mit der sie den Sound und das Gefühl einer vergangenen Zeit aufleben lassen, ist verblüffend. […] Was Black Heino veranstalten, ist ein großer Spaß“ (Süddeutsche Zeitung)
„Black Heino sind ruppig, beglückend holprig und wirken in der stilsicheren Garagen-Produktion von Moses Schneider absolut überzeugend aus der Zeit gefallen.“ (Intro)
„Black Heino werden eine große Zukunft haben.“ (Hamburger Morgenpost)
„Jetzt schnell die Platte kaufen, bevor the Blond Heino seine Anwälte losschicken kann.“ 8 von 10. (OxFanzine)

'Fear of a Black Heino' (VÖ 25. Mai 2018)

In die aktuellen Debatten um Political Correctness kommt eine Zwischenmeldung von Black Heino: "Fear of a Black Heino" ist ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl, der sich an die Volksfront von Judäa gleichermaßen wendet wie an die judäische Volksfront. Die Bläckies nehmen's mit Humor, wo die Selbstkritik der anderen versagt. Frei nach Zeltinger bekennen sie: "Ich bin Assi mit Niwoh, ich les Adorno auf dem Klo". Die Mittelklasse kriegt wie immer ihr Fett weg und im Zeitalter von Fake-News und Verschwörungstheorien tauchen plötzlich wieder Phantom-U-Boote auf. Sie werden niemals untergehen. Musikalisch ist der kompakte Vierer ein Stück schwarzer Humor, gewandet in dunklem Rock. Im üblichen Versuchsaufbau Gitarre, Bass und Schlagzeug führen die Berliner Beweis, dass deutschsprachiger Rock noch nicht vollends Jacke wie Hose ist.

BLACK HEINO - Heldentum und Idiotie (VÖ 8. Juli 2016)

KREUZBERG. Direkt vom Berliner Ballermann kommt BLACK HEINO. Im Zentrum des Lifestyle-Kapitalismus zwischen Kotti, Görli und Schlesi, taten sich drei ewige Fahrschüler aus dem Hamburger Südraum zusammen. Nach eigenen Angaben gehören sie zu den letzten Sitzenbleibern der Hamburger Schule. In der Mauerstadt Berlin holten die Dropouts ihren Abschluss am musikalischen Brettergymnasium nach und bestanden mit Ach und viel Krach.

BLACK HEINO haben ihre Wurzeln im Garagen-Rock der Sechziger und nicht zuletzt im Pub-Rock der Siebziger. Als Kinder der 1980er lernten sie offensichtlich auch, dass Musik einfach eine gute Ablage für schlechte Feelings ist, wenn man nicht weiß, wohin damit. Als musikalische Mauerspechte durchbrechen sie seither die Wall of Sound. Ihr Garagensound frisst sich durch einen dicken Brei glasierter Rockproduktionen, die das Land mit unerträglicher Authentizität, Intimitätsterror und Gefühlsgrütze eingedickt haben. Mit den denkbar einfachsten Mitteln: Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang spielen Black Heino raubeinig statt glattrasiert gegen die musikalische, politische und ökonomische Ästhetik der bundesrepublikanischen Abstiegsgesellschaft an. Bös' und bissig, ziehen sie über neoliberalen Lifestyle und „Deutsche Zustände" her.

Das Debutalbum „HELDENTUM UND IDIOTIE" wurde von MOSES SCHNEIDER und von TOM SCHWOLL aufgenommen und erscheint im Juli 2016 beim Hamburger Independent-Label TAPETE- RECORDS. 

Black Heino – Fear of a Black Heino EP

Black Heino – Weniger Staat (digitale Single)

Black Heino – Heldentum und Idiotie (CD, LP)

Black Heino – Eigenheim (Single, digital)