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Credit: Jon Kent

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Davey Woodward and The Winter Orphans (release: August 17th, 2018)

Davey Woodward has been a prolific songwriter with his bands The Brilliant Corners and The Experimental Pop Band. An indie pop legend to some, obscure outsider to most. He approaches his fourth decade making alternative music with the same enthusiasm and single mindedness as he did in the first.

Having recently finished recording with Karen, Davey had an idea that he wanted to record an album of songs quickly with people he had never worked with before. Davey knew the songs had to sound effortless, in many ways go back to a time when artists like Bowie would go into the studio without finished songs or someone like Dylan would work the song out while the tape was rolling. He did not want the songs to sound laboured. The Winter Orphans were born.

Julian (guitar) had not been in a studio for over a decade. Steve (drums) was playing in a million other bands but found time. Steve knew Mark who was a guitarist. Davey said well he can play bass and piano then! Davey played them the songs (the lyrics were unfinished and the chords changed many times over the five rehearsals they had prior to the recording, which took place over a long weekend in July 2017). The band said they liked the songs. They told Davey the songs sounded very personal, were they? They said it reminded them of English Folk, Courtney Barnett, The Velvets, The Band and Johnny Cash.

With those kinds of references it's no surprise that this record takes you back to a time when albums were a collection of songs that transported you to another place. Where you would be lost in someone else's world for half an hour. The words and music swirling around in your head for days on end. Feeling a connection with the artist. That's a special moment that is increasingly difficult to capture in the fast foreword world we now live in. A culture where actually listening to an album of songs in one go is a rare thing. So you need to make time, sit down, relax and listen to this debut album. It won't disappoint.

Davey Woodward and The Winter Orphans enjoyed recording this album so much that they plan to record another one. They have only played live twice but they hope to play more gigs soon.

Davey Woodward and The Winter Orphans (VÖ 17. August 2018)

Man kennt Davey Woodward als kreativen Songschreiber und Kopf von Bands wie The Brilliant Corners oder The Experimental Pop Band. Manchen gilt er als Indie-Pop-Legende, den meisten anderen jedoch, um ehrlich zu sein, als etwas versponnener Sonderling. Mittlerweile nähert er sich seinem vierten Jahrzehnt als Alternative-Musiker und legt dabei immer noch dieselbe Begeisterung, dieselbe Unbeirrbarkeit an den Tag wie im ersten Jahrzehnt.

So ist es zu erklären, dass Davey kurz nach Abschluss einer Aufnahme-Session mit seiner aktuellen Band Karen auf den Gedanken kam, noch schnell ein anderes Album zu produzieren, und zwar mit lauter Musikern, mit denen er bisher noch nie zusammengearbeitet hatte. Die Songs sollten leicht und locker klingen, wie damals, als Bowie ohne fertiges Material ins Studio gekommen ist, oder als jemand wie Dylan seine Stücke noch während der Aufnahme umgebaut hat. Es sollte sich auf keinen Fall bemüht oder irgendwie angestrengt anhören. Das war die Geburtsstunde der Winter Orphans.

Julian (Gitarre) war seit über einem Jahrzehnt nicht mehr im Studio gewesen. Steve war Schlagzeuger in unzähligen Bands gleichzeitig und trotzdem sofort mit von der Partie. Außerdem kannte er Mark, ebenfalls Gitarrist, und Davey meinte: „Na gut, dann kann der ja Bass und Klavier spielen!“ Nachdem das geklärt war, macht Davey die drei mit seinen Songs bekannt, obwohl die Texte noch gar nicht fertig waren. (Und auch die Akkorde wurden im Lauf der fünf gemeinsamen Proben vor der eigentlichen Aufnahme, die an einem langen Wochenende im Juli 2017 stattfand, mehrfach geändert.) Trotzdem waren die anderen sehr angetan von den Songs. Sie hörten sich so persönlich an, dass man sich beim Zuhören unwillkürlich an English Folk, Courtney Barnett, The Velvets, The Band und Johnny Cash erinnert fühlte.

Angesichts dieser Referenzen ist es nicht weiter verwunderlich, dass diese Platte an eine Zeit erinnert, als Alben noch Liedersammlungen waren, die uns an andere Orte versetzt haben. Wo man sich für eine halbe Stunde in der Welt eines anderen Menschen verirren konnte. Wo die Texte und die Musik einem noch tagelang im Kopf herumschwirrten, wo eine echte Verbindung zum Künstler bestand. Diesen einen, besonderen Moment zu erleben und auszukosten, das ist in der Hektik unserer Zeit immer schwieriger geworden. Denn wer setzt sich heute noch hin und hört ein ganzes Album am Stück? Also nimm dir die Zeit, entspann dich und hör dir dieses Debütalbum an. Es wird dich nicht enttäuschen.

Davey Woodward & The Winter Orphans haben die Aufnahmen zu diesem Album so sehr genossen, dass sie bald ein zweites in Angriff nehmen wollen. Und sie sind auch guter Hoffnung, dass es nicht bei ihren bislang zwei Live-Shows bleiben wird.

 

Davey Woodward and the Winter Orphans (LP/CD)