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Press Quotes

„..eine der Platten des Jahres 2016 (...) Zwölf Variationen makelloser Popmusik“
Intro
„Sonnenstrahlender Extravaganz-Pop“ The Gap
„Das beste deutsche Popalbum des Jahres kommt aus Augsburg“
TV Spielfilm

„Das Quintett erobert sich mit seinem Lobgesang auf die Leichtigkeit des Seins eine wohlig-warme Nische im eher verkopfte Deutschpop und präsentiert einen Gegenentwurf zu jeder Form von düsterer Lyrik.“
Wiener Zeitung

„Obwohl Friedrich Sunlight lieber "Nicht ans Meer" fahren, verknüpft man ihren Sound doch unwillkürlich mit Namen wie Burt Bacharach oder den Beach Boys.“
PIQD
„Augsburg liegt neuerdings in Kalifornien und Elliott Smith trifft auf Superpunk.“
Musikexpress
"Das ist Sunshine Pop, den sich in Deutschland sonst keiner traut; die Vorbilder sind klar: die Beach Boys, Harper’s Bizarre, der göttliche Burt Bacharach"
Passauer Neue Presse
**** Rolling Stone

"Kommen und Gehen" 7''vinyl single (release date July 27th, 2018)

A mild, balmy autumn evening in London: I’m standing in the crowd at the Lexington to witness a rare appearance by Louis Philippe and The Monochrome Set.

A lesser known opening act from Augsburg, Germany, Friedrich Sunlight enter the stage to set the mood. I’m instantly blown away by the first notes and the catchy “ba-ba-bas”, as is the rest of the audience. We listen spellbound, though we can't understand a single word. But that doesn't really matter: It's just wonderful to hear the singer, Kenji, who left his hometown of San Francisco for Germany many years ago to be with the love of his life. Kenji delivers the German lyrics effortlessly with his slightly distant, fey voice. Their playful harmonies, imaginative arrangements and brilliant backing vocals take us on a trip to a warm, mid-60s Californian summer. Friedrich Sunlight perform songs off their debut album and their new 7” single "Kommen und Gehen / Nachtbus nach Wien", which is slated for a summer release on the Hamburg label Tapete Records.

And how fitting: On July 29, 2018, the five gentlemen from a little town in Bavaria will be opening for the legendary UK group The Zombies in Berlin. I wouldn’t miss it for the world.
Rikard Gustavson

"Kommen und Gehen" (VÖ 27.07.2018)

Wer ist der Typ? Eine weitere nächtliche Internetz-Irrfahrt endet bei diesem seltsamen Asiaten, der sich die Haare ins Gesicht föhnt. Friedrich Sunlight? Was ist das denn für ein Name? Da passt ja gar nichts, erst recht, als ich den seltsamen Dialekt höre, den dieser Friedrich singt – ist das ein amerikanischer Akzent? Die Musik gefällt mir sofort, bin ich doch seit den frühen 80ern Fan von Orange Coloured Sky, Spanky And Our Gang, The Association, The Free Design und anderen Sunshine-Pop-Vertretern. Eine Woche später steht Friedrich vor der Bühne, die Zimmermänner spielen auf dem Weekend Festival in Köln. Ich erkenne ihn sofort, diese Föhnfrisur vergisst man nicht. Nach dem Konzert spricht er mich an und es stellt sich heraus: Er heißt gar nicht Friedrich, sondern Kenji und Friedrich Sunlight ist eine Band. Kenji ist mit seinem Mann Till da und outet sich als Zimmermänner-Fan – das ist mir immer peinlich, aber wir stellen schnell fest, dass wir uns mögen, unter anderem auch, weil wir die gleiche Sprache sprechen. Das ist in diesem Fall Amerikanisch, denn Kenji entpuppt sich als japanisch-stämmiger Kalifornier, der der Liebe wegen in Augsburg wohnt. Jetzt wird mir auch der Akzent klar!

Ein paar Monate später: Die Liga der gewöhnlichen Gentleman spielen in Berlin und diesmal bin ICH Fan. Friedrich Sunlight spielen im Vorprogramm und jetzt lerne ich den Rest der Band kennen. Ein interessanter Haufen, irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier drei Väter mit ihren Söhnen auf der Bühne stehen. Das geht zwar zahlenmäßig nicht auf, aber Thomas, der leicht mürrische Bassist, der aber grandiose Melodien auf dem Bass spielt, Marc, der filigrane Schlagzeuger, der auch hervorragend singt und Bernd, der am Klavier die Band mit seinen Brian-Wilson-Vierteln harmonisch zusammenhält, scheinen eine Generation älter zu sein als Florian, der Gitarrist und eben Kenji. Florian spielt eine sehr geschmackvolle Understatement-Gitarre und Kenji jubiliert mit glasklarer Stimme, irgendwo zwischen Alt und Sopran über den kompakten Arrangements. Das macht auch live richtig Spaß. Ich bin mit meinem jüngsten Sohn Elliot da, und Backstage erfahren wir, dass Kenji nicht, wie geglaubt, 25, sondern 42 ist. Auf dem Heimweg nach Hamburg sagt Elliot »I am strangely attracted to that man.«

Wieder ein paar Monate später: Thomas und Kenji schlagen bei mir im Studio auf und ich post-produziere zwei Titel für die Band. D.h., ich nehme den Gesang auf, sortiere die multiplen Tracks, die die Jungs in Augsburg aufgenommen haben. Ich bin überwältigt von der Kraft ihrer Musikalität, die Spuren reichen für vier Songs, ich muss beim Mixen Prioritäten setzen, auch mal was rausschmeißen oder gerade ziehen. Das gefällt nicht jedem in der Band, zumal ich diesmal voll Pop gehe – diese Musik muss im Radio gehört werden! Aber nach einem leichten Gewöhnungsprozess sind auch die restlichen Musiker auf meiner Seite, die beiden Titel strahlen in einem Licht, das dem Namen Friedrich Sunlight alle Ehre macht: Kalifornische Sonne trifft japanisches Fandom, deutsche Schwermut ergibt sich einem geschmackvollen Frohsinn, der mitreißt und leicht konsumierbar ist, ohne faden Nachgeschmack. Wenn schon Bubblegum, dann bitte Premium-Kaugummi (wenn es sowas gibt), kein Hubba Bubba. Ich liebe diese Band!

Timo Blunck

Kommen und Gehen (7" Vinyl Single)

Friedrich Sunlight (CD/LP)