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Fotos von Kay Ruhe

Das sagt die Presse:

"...Herpes ist wohl die beste Band, die ich seit zehn Jahren hören durfte."
Felix Nicklas vom Vice Magazine
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 "It isn't often one can safely say such things, so here goes: You'll get a kick outta Herpes...absolutely bristles with energy and a who-gives-a-fuck attitude."
 Chart Magazine, CANADA

"Symptome und Beschwerden" (VÖ 13.05.2011)

Das kleine Wörtchen „Herpes“ führte jahrzehntelang ein Schattendasein. Nun ist es ja nicht so, dass sich neuerdings Mitbürger damit brüsten, Herpes zu haben, vielmehr werden sie aber ab jetzt stolz erklären, „die neue Herpes“ zu haben. Grund hierfür ist natürlich jene Berliner Band, welche mit ihrer Hitsingle „Fette Muttis“ und dem Debütalbum „Das kommt vom Küssen“ für Furore sorgte. Selbst ins traditionell eher deutschenskeptische Großbritannien wurden Herpes eingeladen und Fehlfarben ließen sie im vergangenen Jahr für ihre Tour eröffnen.

Nun  legen Herpes nach: „Symptome und Beschwerden “ heißt das zweite Album. 

Der Herpes-Sound  zwischen knochentrockenem Artschool Punk (Devo, Gang of Four, frühe Mekons) und den mittleren Goldenen Zitronen wurde in hier und dort mit deutlichen Krautrock-Einflüssen verfeinert. Natürlich nicht der Hippie-Blues-Rock-Krautrock, sondern eher der Neu-Krautrock. Dargeboten mit einer Vehemenz und Selbstverständlichkeit, als hätten Herpes von den genannten Bands noch nie einen Ton gehört (kann ja sein, muss man mal fragen). Oder als würden Suicide Pere Ubu covern.

„Symptome und Beschwerden“ ist ein schroffes und gleichzeitig elegantes Album, Hysterie und Lakonie geben sich die Hand. „Ich hasse diese Stadt, die mich zum Mann gemacht“ singt Herpes- Frontmann Florian und huldigt auf seine Art noch mal der Stadt, die Herpes mit dem Hit „Very Berlin“ erst so richtig bekannt gemacht hat. Solange Frustration bei jungen Leuten zu solchen Alben führt, wünscht man sich selbige ja geradezu herbei. Ein böser, ein egoistischer Gedanke.

English album info

The little word "herpes" has led a shadowy existence for decades. It isn't exactly like people go around bragging about having herpes – but nowadays they more likely to proudly proclaim that they have "the new Herpes". Of course, the reason for this is the Berlin band which has been causing a sensation with their hit single "Fette Muttis" ("Fat Mums") and the debut album "Das kommt vom Küssen" ("It Comes From Kissing"). The band was even invited to the United Kingdom – a country traditionally more skeptical about all things German – and the legendary group Fehlfarben had them supporting during their tour last year.

And now Herpes is back: "Symptome und Beschwerden" ("Symptoms and Ailments") is the title of their second album. The Herpes sound mixes bone dry Art School Punk (Devo, Gang of Four, early Mekons) with some mid-period Goldene Zitronen, refined here and there with clear Krautrock influences. Not the hippie-blues-rock Krautrock, of course, but rather the Neu! Krautrock. It's presented with such vehemence and naturalness, as if Herpes had never even heard a note from any of those bands (which may be the case – you'd have to ask). As if Suicide would cover Pere Ubu.

"Symptome und Beschwerden" is both rugged and elegant at the same time. Hysteria and brevity meet and shake hands. Herpes front man Florian sings "I hate this city – which made me a man" and in his own way again pays homage to the city that made Herpes so well known with their hit „Very Berlin". As long as frustration among young people leads to albums like this, you would almost wish it upon yourself. What a nasty, a selfish thought.

Diskographie:

"Das kommt vom Küssen" (2010, tapete records)
"Symptome und Beschwerden" (2011, tapete records)

Herpes - Das Karnickel im Hut (7'' Vinyl Single)

Herpes - Symptome und Beschwerden (CD/LP)

Das kommt vom Küssen (CD Digipak/Vinyl)

Very Berlin/Keine Experimente (7'' Vinyl Single) (SOLD OUT !!!)