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Pressestimmen

"Die Musik ist kraftvoll und jeder Song neu und eigen. Mit Beats und Gitarren werden Melodien rausgehauen. Ein bunter Strauß extremen Wahnsinns" Melodie & Rhytmus

"Das bisschen Hollywood" (VÖ: 13.05.2011)

Was kracht da in den Ohren?
So laut kann Hollywood nicht sein!
Was schleicht sich da rein in meine Seele?
Was schwingt da so, dass mir das Tanzbein juckt?
Da hör ich zu, will keine Zeile mehr verpassen!
Was ist bei dem im Alltag abgebrannt, dass der so zündeln kann mit Tönen.

(Peter Lohmeyer über "Das bisschen Hollywood)

Dieses Bild wiederholt sich etliche Male pro Jahr: ein junger Mann steigt mit seiner E-Gitarre und einem kleinen, handlichen Koffer früh morgens in einen Zug. Während der Großteil der Fahrgäste gähnend ihrem täglich gleichen Weg und Tagesablauf entgegenblicken, geht die Reise für Kolkhorst jedes Mal an einen neuen, unbekannten Ort. Mit der Bahn bewegt er sich auf seinen Touren durch Deutschland, die Schweiz und Österreich von Stadt zu Stadt, von Indieclub zu Indieclub.  Aus dem handlichen Koffer wird ein alter Yamaha RY-30 Drumcomputer auf die Bühne gezaubert, die Gitarre wird direkt vom Verzerrer in das Mischpult gestöpselt und ein robustes Gesangsmikrophon in der Mitte der Bühne aufgestellt. Das ist alles, was Kolkhorst benötigt, um Abend für Abend sein One-Man-Rockspektakel abzufeuern.

Viele Musiker und Künstler gefallen sich in der Pose des unabhängigen Rebellen. Und dem Publikum gefällt diese Pose. Interessant wird ein Künstler aber dann, wenn es sich gar nicht um eine Pose handelt, und hier kommt die sagenumwobene Authentizität ins Spiel, hier kommt Kai Uwe Kolkhorst ins Spiel. Kolkhorst ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Getriebener, er ist im besten Sinne kompromisslos. Das kann man gut finden, unvernünftig, wie auch immer, aber er kann nicht anders. Ein gemütliches Leben als Studiomusiker, als Agenturtexter, das kam für Kolkhorst nie in Frage. Kolkhorst ist einer, der 7 Tage die Woche, Stunde für Stunde Musik macht, einer der dabei zu essen vergisst. Für Kolkhorst gelten andere Gesetze von Raum und Zeit. Legendär sind seine Konzerte, bis zu vier Stunden ohne Pause, egal ob 40 oder 400 Leute zuhören. Und niemand verlässt den Raum, niemand schaut auf die Uhr. Der Hardest Working Man im Indieland. Eine Naturgewalt. Eine One Man Army. Als Anerkennung hierfür wurde ihm der Musikautorenpreis der GEMA im Jahr 2009 verliehen.

Sein neues Album „Das Bisschen Hollywood“ entstand bei Kolkhorst zu Hause, die Songs dazu auf seinen Reisen quer durch die graue Republik, in den Zügen, in den Bahnhofsgaststätten, in Backstageräumen und Schnellimbissen. Kolkhorst ist niemand, der es sich und anderen leicht macht. Songs wurden geschrieben, arrangiert, verworfen, neu arrangiert. Einige wanderten in die Schublade, andere sofort auf das Album. Diese Zerrissenheit, die Unsicherheit, aber auch die Kraft und der Mut sind es, die Kolkhorst und „Das Bisschen Hollywood“ auszeichnet. Kolkhorst ist jemand, der spaltet statt versöhnt. Einer der wenigen. Und daher umso wichtiger. Man sollte sich darauf einlassen.


Die Presse über Kai-Uwe Kolkhorst:

Nur wenige leben ihre Songs mit dermaßen bedingungsloser Intensität und Leidenschaft.“ (FAZ)

Eine aufrichtige Ladung Popkunst, die man gehört haben muss.“ (Szene Hamburg)

Kompromisslose Haltung und musikalisches Talent.“ (Journal Frankfurt)


Diskographie:
2004 Pizza Amore
2006 Wir sind grösser
2008 Wir bleiben alle
2011 Das bisschen Hollywood

Alle Kolkhorst CD's / Vinyl HIER !!!

Kolkhorst - Das bisschen Hollywood (CD)

Wir bleiben alle (CD Digipak)

Wir sind größer (CD Digipak/LP)

Pizza Amore (CD)