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Credit: Frederik Jehle

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"Glückstiraden" (VÖ 25.08.2017)

Zimt sind Janina (Keyboard, Gitarre, Gesang), Isabella (Bass, Gesang) und Ralf (Drums). 2015 in Augsburg gegründet, erschien 2016 ihre erste 7“-Single bei Kleine Untergrund Schallplatten. Ihr minimalistischer, fast ohne Gitarren auskommender Sound schlägt den Bogen vom frühen 80er UK-Post-Punk à la Young Marble Giants oder Marine Girls über NZ-Pop wie The Clean zum guten NDW-Underground. Hier und da gibt es sogar Krautrock-Reminiszenzen. Klingt gut? Ist es auch. Sogar sehr gut! Auch wenn Zimt fest in den DIY-Subkulturen der 1980er verwurzelt sind, gelingt ihnen etwas ganz Eigenes und Neues. Im Frühling 2017 schlossen sich Zimt im artikel 1 tonstudio/Hamburg  mit einem Haufen Vintage-Keyboards ein und nahmen mit Zwanie Jonson ihr Debütalbum „Glückstiraden“ auf.

Ronny Pinkau, Entdecker von Zimt und Gründer von Kleine Untergrund Schallplatten über die Band:
Ich freue mich so sehr darüber, dass Zimt jetzt bei Tapete Records sind. Ich bin von Zimt abslolut überzeugt, von Anfang an, seit ihrem ersten Auftritt im City Club Augsburg als Support bei der Single-Release-Show von den begnadeten Endlich Blüte im Oktober 2015. Sie selbst waren nicht so zufrieden mit dem Auftritt und ich habe schon da beschlossen, dass ich eine Single machen möchte. Wenig später haben sie mir eine Demo-CD in den Briefkasten geworfen mit zwei Songs, die dann später die Single sein sollten, und ich werde den Moment niemals vergessen, als ich diese beiden Songs zum ersten Mal als richtige Aufnahme hörte. Ich war fassungslos und konnte es kaum glauben. Ich hätte diese beiden Nummern am liebsten gleich so, wie sie in diesen Versionen zu hören waren, veröffentlicht. Mir fällt es schwer, die Gefühle zu beschreiben oder musikalische Vergleiche zu ziehen ... jedenfalls hab ich dasselbe gefühlt, als ich das erste Mal auf Bands wie Talulah Gosh/Heavenly oder Look Blue Go Purple gestoßen bin, in ihrem Sound schwingt auch eine Art von frühen deutschen Post-Punk-Bands wie F.S.K., Bärchen und die Milchbubis oder Andreas Dorau mit.

Eben diese unbekümmerte Unbeschwertheit, die heutzutage bei wenigen deutschen Bands zu finden ist – einfach machen, ohne groß darüber nachzudenken und sich selbst nicht so ernst zu nehmen. Es ist der Ansatz des PUNK. Es geht dabei nicht darum, wie gut man singen kann oder ein Instrument beherrscht, es geht um ein Gefühl und um die Songs, und die Songs sind bei Zimt einfach fabelhaft. Es ist herzzereißend und erfrischend, sich diese Band anzuhören und man kommt aus dem sich Freuen gar nicht mehr heraus. Jedenfalls geht es mir so und ich höre in ihrem Sound sogar ein wenig Stereolab heraus, spätestens dann, wenn man auf den hintergründigen, zarten, zweistimmigen Gesang stößt, bittersüß!

Werdet auch einfach Fans von Zimt und freut euch mit auf das Debüt-Album im Sommer!

Zimt – Glückstiraden (CD / LP, VÖ 25.08.17)