The buzz...
"Mit Laptop und Klampfe haben Jack Beauregard ein kleines Wunder vollbracht."
NOTES
"Elektro-Folk-Pop der feinen Art"
FAZ
Amsterdam, Berlin, Hamburg, Cologne – is Jack Beauregard some kind of internationally operating fashion label or what? No, not at all. We are talking about the wonderful musical duo of Daniel Schaub (vocals, guitar) originally from Cologne and Pär Lammers (Keyboards, Elektronica), originally from Hamburg, now living in Berlin. Both met as students of the music Conservatorium van Amsterdam (CvA) in , yes, Amsterdam.
They quickly realized that they were more interested in Pop music than in the grey matter of music theory, so instead of lectures they’d hang around downtown Amsterdam soaking up life’s most important lessons. And what better place to learn than Amsterdam?
So-why of all things-they should name themselves after a life-weary italo-western hero is beyong us.
A mystery, being that Jack Beauregard are the total opposite of everything macho. They don’t shoot sharp, they shoot soft. But with such nonchalance that should suit every old gunslinger well, indeed.
Naturally, the combination of folk and indietronics isn’t the newest thing in this age of laptop productions.
But the sleek and slinky way these guys pull it off is just amazing: the acoustic and electronic bits and pieces just fit in so well, it’s as if they’d played in sandboxes together way back when.
Seeing these two gangly guys on stage, one is immediatly smitten by their musical confidence – inspite of a charming slacker-just got out of bed- attitude. Jack Beauregard are final evidence that as a well-versed musician one must not eventually end with prog rock or free jazz. The duo leave all posing and showing off to totally concentrate totally on the song.
And so, the debut album „Everyone Is Having Fun“ features twelve finely confectioned pieces of pure, sweet sugar. Coated with a fine harsh glaze, for sure.
For all their balladesque sweetness, every song holds a certian twist, a sarcastic-ironic bit, a second dimension, somhow. „I have to admit sadly: Everyone is happy“ – this line pretty much sums up the Jack Beauregard worldview.
And for those who now still need some kind of musical references: Jack Beauregard sound as if Jose Gonzales, having just left Take That, had hooked up with Kraftwerk. Sounds all wrong? It’s all right !!
Oliver Minck
PeterLicht über Jack Beauregard:
"Ein junger Held läuft mit einem noch nicht erkannten Ziel und weichen Schuhen über eine amorphe kristalline Struktur. Das könnte eine Welt sein. Das Licht bricht sich an den Flächen der Kristalle. In der Ferne eine große Sonne. Der junge Held öffnet seine alte Wildledertasche, die ihm über der Schulter hängt. Er greift hinein, streut es werfend aus wie ein van Goghscher Sämann. Händevoll hingeworfene Zeit. Das ist mein Bild von der wunderbaren Musik von Jack Beauregard."
Amsterdam, Berlin, Hamburg, Köln – handelt es sich bei Jack Beauregard etwa um ein europaweit agierendes Designerlabel? Nein, hier haben wir es mit einem Musik-Duo zu tun! Daniel Schaub (Gesang, Gitarre) kommt aus Köln, Pär Lammers (Keyboards, Elektronika) aus Hamburg, wohnt aber in Berlin. Getroffen haben sich die Beiden in Amsterdam an der Musikhochschule. Wo sie schnell merkten, dass das Interesse weniger in Richtung graue Musiktheorie, sondern in Richtung Popmusik geht. Und die lernt man ja bekanntlich am besten, wenn man nicht in Vorlesungen, sondern ausführlich im Leben rumhängt. Fünf Jahre in Amsterdam eignen sich dafür natürlich bestens.
Warum sich die zwei dann ausgerechnet nach einem altersmüden Italo-Western-Helden benannt haben? Ein Rätsel, denn Jack Beauregard sind genau das Gegenteil von Macho. Und sie schießen nicht scharf, sie schießen weich. Mit einer Lässigkeit allerdings, die dann doch jedem Revolverhelden gut zu Gesicht stehen würde.
Natürlich, die Verquickung von Folk und Indietronics ist im Zeitalter des Laptops keine brandneue Angelegenheit mehr. So geschmeidig wie bei Jack Beauregard hat man das aber selten gehört: Die akustischen und elektronischen Teilchen fügen sich ineinander, als hätten sie schon im Sandkasten miteinander gespielt. Und trotz komplexer Baupläne klingt alles so unglaublich mühelos und unangestrengt.
Wenn man die schlaksigen Buben auf der Bühne sieht, erkennt man sofort die musikalische Souveränität, mit der sie ans Werk gehen – trotz niedlichem Schlafzimmerblick und charmanter Slackerattitüde. Jack Beauregard sind der Beweis, dass man als technisch versierter Musiker nicht zwangsweise bei Freejazz und Progressive Rock landen muss. Das Duo lässt alle offensichtlichen Angebereien weg und konzentriert sich ganz auf den Song.
Demzufolge besteht das Debütalbum „Everyone Is Having Fun“ aus zwölf fein konfektionierten Zuckerstückchen. Überzogen mit einer edelherben Glasur, versteht sich. Denn bei aller balladesken Süßlichkeit hält doch nahezu jeder Song einen kleine Twist in petto, eine sarkastisch-ironische Note, die eine zweite Dimension ins Spiel bringt. „I have to admit sadly: Everybody's happy“ – diese eine Zeile bringt die Weltsicht von Jack Beauregard auf den Punkt.
Wer jetzt noch Referenzen braucht: Jack Beauregard klingen in etwa so, als habe Jose Gonzales nach seinem Ausstieg bei Take That! gemeinsame Sache mit Kraftwerk gemacht. Das passt nicht? Das passt.
Oliver Minck
Diskographie
2009 Everyone Is Having Fun









