Ich bin der Eine von uns Beiden (release: 3 June 2022)

Ihr brüllt von Liebe in engen Gewändern / Doch einer wie ich will die Welt noch verändern“, sings Andreas Dorau on “Kein Liebeslied”, written with Sven Regener. Love was not his chosen subject, he wanted to sing of other things - wild boar („Schwarze Furchen“), processions (“40 Frauen”) and the back house where the people come out the front (“Hinterhaus”). It was ever so.

The maestro spent eight long years working on his so-called “wild boar record”, a disc which featured Wolfgang Müller, Justus Köhncke, Carsten “Erobique” Meyer and Paul Kominek, along with Andreas and Dorau. The concept of the album revolved around the separation of these last two participants. An interesting idea on paper – tender songs written by Andreas the artist, heavy bass drummed out by Dorau the party animal. “IbdEvuB” was conceived as an extraordinary album of severance. Fine on paper, yes, but in practice? … Well, it took eight years, didn’t it? Eight years of nerve-shredding fiddling around, but ultimately well worth the effort. House, soft rock, disco, glam pop, blended into a dazzling whole of Andreas and Dorau. Some of it recorded and produced in the garage, the rest in the legendary Can Studio in Weilerswist.

Did Andreas and Dorau change the world with “Ich bin der Eine von uns Beiden”? Probably not, but they did manage to create a magnificent, timeless, electronic pop album which merits rediscovery. That’s something!

Deutscher Pressetext

„Ihr brüllt von Liebe in engen Gewändern / Doch einer wie ich will die Welt noch verändern“, singt Andreas Dorau im, zusammen mit Sven Regener verfassten, Hit „Kein Liebeslied“. Statt von Liebe, wollte er lieber von anderen Dingen singen, von Wildschweinen („Schwarze Furchen“), Prozessionen („40 Frauen“) und vom Hinterhaus, aus dem die Leute vorne rauskommen („Hinterhaus“). Und so geschah es.

Acht lange Jahre tüftelte der Maestro an der sogenannten „Wildschwein- Platte“. Ihm zur Seite standen dabei Wolfgang Müller, Justus Köhncke, Carsten „Erobique“ Meyer, Paul Kominek sowie Andreas und Dorau. So nämlich das Konzept des Albums, die Trennung von Andreas und Dorau. Auf dem Papier ein interessantes Konzept – hier der zarte Songs schreibende Künstler Andreas, dort das Partyanimal Dorau mit der fetten Bassdrum. „IbdEvuB“ sollte ein Trennungsalbum der besonderen Art werden. Wie gesagt, auf dem Papier ganz gut, in der Praxis... na ja, ich sag nur „acht Jahre“, aber acht Jahre nervenzerfetzende Tüftelei, die sich gelohnt haben. House, Softrock, Disco, Glampop, zusammengefügt zu einem schillernden Ganzen von Andreas und Dorau. Zum Teil in der Garage, zum Teil in den legendären Can-Studios in Weilerswist aufgenommen und produziert.

Haben Andreas und Dorau mit „Ich bin der Eine von uns Beiden“ die Welt verändert? Vermutlich nicht, aber sie haben ein großartiges, zeitloses, elektronisches Pop-Album erschaffen, welches sich lohnt wiederentdeckt zu werden. Ist doch auch was!

Videos

Andreas Dorau - Unsichtbare Tänzer (Official Video)
Andreas Dorau - Nein! (Official)
Andreas Dorau - Identität (Official Video)
Andreas Dorau - Naiv (Official)