Eight Rounds Rapid

Love Your Work (Release: August 21, 2020)

Southend stalwarts Eight Rounds Rapid release their third album ‘Love Your Work’ on August 21, 2020 with German label Tapete. Rooted in the infamous Canvey Island R’n’B tradition, Eight Rounds Rapid channel the fervour of Dr Feelgood, Wire, Gang of Four and Public Image Limited with their gritty tales of the Essex underworld.

The band’s debut album gained excellent reviews from the likes of Uncut, who said, “Edgy, drugged-up thug punk. ‘Loss Leader’ is Thames Estuary crude given a vital contemporary twist. Invest now”. Mojo gave the band a 4-star review and Classic Rock summed the band up: “Thrashing the moody cut-and-shut Mk1 Capri of Essex geezer rock like they stole it. A welcome blast of no-frills, bullshit-free excitement that can only be deadly live”. Eight Rounds Rapid supported Wilko Johnson on two major UK Tours, and have had airplay from BBC DJs Mark Radcliffe, Gary Crowley, Gideon Coe and Steve Lamacq.

Second album ‘Objet D’Art’ also received critical acclaim. Mojo praised its “high octane rebelliousness and cheeky wit” and guitarist Simon Johnson’s “trashy, thrashy guitar, a cacophonous hybrid of his dad Wilko, Johnny Thunders and early Pete Townsend”. Vive Le Rock hailed the band as “One of the most exciting new bands I’ve heard since Sleaford Mods […] the rhythm section of Jules Cooper and Lee Watkins power it like a V8 cadillac”

The band’s songs are rooted in traditional rhythm and blues, but impulsive guitar from Simon Johnson (Wilko’s son) and acerbic delivery from singer David Alexander make the act sound like John Cooper Clarke and Mark E Smith fighting in a Southend bus depot. The line-up also features Jules Cooper [bass] and Lee Watkins [drums].  Everett True said, “This is great. Art Brut meets ATV, with a touch of the old Wilkos. With a smattering of all those (rather scary) old ruffians: The Inmates, Nine Below Zero, Dr Feelgood. All that crowd”.

Recorded under the spectre of a global pandemic, ‘Love Your Work’ reflects feelings of confusion, angst and isolation - all delivered with singer David Alexander’s trademark sneering dry wit. The customary low life and underground subjects are still the only language they know, but this album is as much a commentary on contemporary music confronting modernity as it is a collection of musical compositions. The new album grapples with the folly of nostalgia while singles ‘Love Don’t’, ‘Tricks’ and ‘Eating’ ramp up the energy levels. Violent lowlives and losers populate the songs as usual, but David Alexander now draws himself closer into view, with ‘Aging Athlete’, a metaphor for a musician searching for legitimacy in a dull landscape.

Music as duty. Love your work.

Deutscher Pressetext

Unbeirrbar gehen Eight Rounds Rapid ihren Weg. Am 21. August 2020 erscheint bei Tapete Records ihr drittes Studioalbum Love Your Work. Die Band ist immer noch an der Mündung der Themse in Southend-on-Sea beheimatet, nur wenige Kilometer von Canvey Island entfernt, wo der Rhythm’n‘Blues seit Jahrzehnten fest verwurzelt ist. Dr Feelgood, Wire, Gang of Four und Public Image Limited, sie alle haben Eight Rounds Rapid entscheidend geprägt, und das spiegelt sich unverkennbar auch in den Texten der Band wider, die düster und ungeschminkten von der Realität in der Unterwelt der Grafschaft Essex erzählen.

Das Debutalbum der Band erhielt exzellente Kritiken zum Beispiel im Musikmagazin Uncut: „‚Loss Leader‘, das ist giftiger, aufgeputschter Gangster-Punk von der Themsemündung, der brachial daherkommt, aber gespickt mit zeitgenössischen Elementen neue Lebendigkeit verströmt. Unbedingt kaufen.“ Die Mojo verlieh der Band satte vier Sterne, und Classic Rock brachte es folgendermaßen auf den Punkt: „Hier wird mit halsbrecherischer Wucht der stimmungsvolle, verbraucherfreundliche „Capri von Essex“-Seniorenrock in seine Einzelteile zerlegt. Ein höchst willkommenes, kompromissloses und aufregendes Gewitter, das vermutlich erst live auf der Bühne seine ganze, tödliche Wirkung entfaltet.“

Darüber hinaus haben Eight Rounds Rapid als Support für Wilko Johnson zwei große Tourneen durch Großbritannien bestritten und wurden in zahlreichen BBC-Radiosendungen von DJs wie Mark Radcliffe, Gary Crowley, Gideon Coe und Steve Lamacq präsentiert.

Auch das zweite Album Objet D’Art wurde von der Kritik mit großem Beifall aufgenommen. Die Mojo lobte besonders „das kraftstrotzende Rebellentum und die kesse Lippe“ sowie Simon Johnson, dessen „rotziges, knüppelhartes Gitarrenspiel wie eine schrammelige Kreuzung aus seinem Vater Wilko, Johnny Thunders und dem frühen Pete Townsend daherkommt.“ Vive Le Rock preist Eight Rounds Rapid als „eine der aufregendsten Bands seit den Sleaford Mods ... die Maschinisten Jules Cooper und Lee Watkins verleihen dem Ganzen die Power eines V8-Cadillac.“

Die Songs der Band wurzeln im traditionellen Rhythm’n‘Blues, aber durch die impulsive Gitarre von Simon Johnson (Wilkos Sohn) sowie den schneidenden Gesang von David Alexander hört das Ganze sich eher an wie eine wüste Schlägerei zwischen John Cooper Clarke und Mark E. Smith, irgendwo in einem Busdepot in Southend.

Zur Band gehören außerdem Jules Cooper am Bass und Lee Watkins am Schlagzeug. Der Musikjournalist Everett True meint dazu: „Großartig. Art Brut trifft ATV, gewürzt mit einer Prise der frühen Wilkos und Spuren der alten Rüpel von The Inmates, Nine Below Zero und Dr Feelgood. Die ganze Bagage also. Man könnte richtig Angst kriegen.“

Die Aufnahmen zu Love Your Work fanden unter der gespenstischen Bedrohung einer globalen Pandemie statt, und so bringt dieses Album Gefühle wie Verwirrung, Angst oder Einsamkeit zum Ausdruck, alles präsentiert mit dem für David Alexander so charakteristischen, spöttisch-trockenen Humor. Nach wie vor spricht die Band nur eine Sprache, nämlich die des Untergrunds. Trotzdem ist dieses Album mehr als eine Ansammlung von Kompositionen, es ist ebenso sehr eine Stellungnahme, indem es die Musik der Gegenwart als Gegensatz zur Moderne begreift.

Das neue Album entlarvt die ewige Sehnsucht nach der Vergangenheit als Unsinn, wobei die Singles „Love Don’t“, „Tricks“ und „Eating“ das Energie-Level spürbar nach oben treiben. Wie üblich bevölkern gewalttätige Unterweltler und Versager die Songs, aber mit „Aging Athlete“ – einer Metapher auf einen Musiker, der sich in düsterer Umgebung auf der Suche nach der eigenen Legitimität begibt – rückt David Alexander sich dieses Mal auch selbst etwas mehr in den Blick.

Musik als Pflichterfüllung. Love Your Work.

 

 

 

 

 

Quotes

Discography

Album
Love Your Work