Stereo Total

Chanson Hystérique 1995-2005 (5 November 2021)

Since their first release in 1995 Stereo Total have spoiled us with their entertaining over-the- top-songs, always way beyond mass taste. The anti-diva Françoise Cactus and the multi-non- instrumentalist Brezel Göring have released a total of 16 albums - including soundtracks and theatre works.

The box set "Chanson Hystérique" presents the first ten years of the bands history and, due to the death of Françoise Cactus on 17th February 2021, also unfortunately represents the last Stereo Total release in which this extraordinary artist participated.

„Instead of buying a record, we just made one of our own ...

This box set contains the recordings from the first ten years of Stereo Total – the original albums, with original covers!,as well as various rarities. There’s also a book, though not about Stereo Total. Instead it is a catalogue of Françoise Cactus’s art work. These sketches and paintings embody the very latest trends in art, sex, and psychological disorders – borderline kitsch at its best! Françoise wasn’t actually seeking a career as a painter with these works - she just wanted to decorate the empty walls of our apartment. We had a similar impulse with our music. With Stereo Total we recorded the music we wanted to hear; fun, with no regard for mainstream taste, naïve, perverse, and always a bit off-kilter. Before concerts Françoise often warned me not to play too precisely otherwise people might think we were just playing a recording. This was not difficult for me, as I can make an expensive instrument sound like a 50 euro piece of junk, and nearly everything we play relies on screw-ups.

The box set was the final project Françoise worked on. Because of her tragic death, this release now represents the end of Stereo Total and a farewell to the amazing and unique Françoise Cactus: she is difficult to describe and absolutely impossible to explain. But listen for yourself ...“

Brezel Göring - Stereo Total

Deutscher Pressetext

Seit ihrer ersten Veröffentlichung im Jahr 1995 verwöhnten uns Stereo Total mit überdrehter Unterhaltungsmusik jenseits des Massengeschmacks. Die gerne als Anti-Diva bezeichnete Françoise Cactus und der Multi-Nicht-Instrumentalist Brezel Göring haben – inklusive Soundtrack- und Theater-Arbeiten – insgesamt 16 Alben veröffentlicht.

Die Werkschau „Chanson Hystérique“ stellt die ersten zehn Schaffensjahre vor und ist leider durch den Tod von Françoise Cactus am 17. Februar 2021 die letzte Stereo Total- Veröffentlichung an der diese außergewöhnliche Künstlerin mitgewirkt hat.

Brezel Göring schreibt:

„Statt eine Platte zu kaufen, haben wir selbst eine aufgenommen ...

Diese Box enthält die Aufnahmen aus den ersten 10 Jahren von Stereo Total – die regulären Alben (mit Originalcover!) sowie seltene Stücke. Außerdem gibt es ein Buch – nicht über Stereo Total – sondern ein Katalog mit den Bildern von Françoise Cactus. Zwar verkörpern diese Zeichnungen und Gemälde die neuesten Trends in Sachen Kunst, Sex, psychotischen Störungen und Borderlinekitsch, aber eigentlich hatte Françoise mit diesen Bildern keine Karriere als Künstlerin angestrebt. Vielleicht wollte vielmehr die leeren Wände unserer Wohnung dekorieren ... Einen ähnlichen Impuls hatten wir auch bei unserer Musik: Wir haben mit Stereo Total die Lieder gespielt, die wir selbst gerne hören wollten. Unterhaltsam, jenseits der Zumutung des Massengeschmacks, naiv, pervers und immer ein bisschen daneben. Vor Konzerten hat mich Françoise oft ermahnt, nicht zu genau zu spielen. Das Publikum würde sonst denken, da liefe eine Platte. Das ist mir nicht schwergefallen, wo ich selbst teure Instrumente wie eine 50-€-Gitarre klingen lassen kann und so gut wie alles, was wir spielen, auf Fehlern beruht.

Diese Box war das letzte Projekt, an dem Françoise gearbeitet hat. Durch ihren traurigen Tod ist diese Veröffentlichung nun der Abschluss von Stereo Total und der Abschied von der großartigen und einzigartigen Françoise Cactus: Genau beschreiben lässt sie sich nicht – und erklären schon gar nicht. Aber hören Sie selbst ...“