unhappybirthday

mondchateau (out September 4, 2020)

Arriving at their fourth album with only eight candles on the cake, unhappybirthday have always tempered youthful energy with an impressive maturity, but this is the moment when they truly come of age. Armed with deeper grooves, tighter arrangements and unconventional hooks, the German trio have found the perfect balance between song and sound on their most irresistible work to date.

The briefest trip through their back catalogue unearths a wealth of artefacts from an unremembered 80s, be it the cassette tape fuzz which saturated early releases or the genuine love of the decade’s underground outcasts. Recall a distant teenage memory of hours lost in an older, cooler friend’s record collection; a blur of bedsit anarchists, jangling romantics and monochrome poets alive in polyphony. The result is a mirage of Post-punk and Postcard, Penthouse and Pavement, inspired by the past but but impossible to pigeonhole. Ever referential but never reverential, unhappybirthday have that rare ability to distill their influences into an innovative expression far more potent than the sum of its parts.

For mondchateau, their second LP on the mighty Tapete Records, unhappybirthday swap Cocteau cool for cocktails by the pool, fusing their sophisticated pop with the louche grooves and ambient beauty of Deutsche Balearic.

Taking a stroll through Miko’s garden, the trio find Sade under the Kalimba Tree, enjoy an I.C. spritz and savour the tristeza of the late afternoon sun. Punctuated by rhythm box exotica and Diana Kim’s limber bass, the nine songs lilt and sway from T.V. Scene to Same Old Scene, the beguiling combination of optimism and melancholy yielding a yearning beauty. Equal parts brooding and ringing, Tobias Rutkowski’s guitar is the embodiment of this tension, while the digital keys, glassy mallets and moonlit chimes of Daniel Jahn’s SQ1 provide a shimmering home for his seductive croon and husky introspection. 

Their ongoing collaboration with Berlin producer Jonas Meyer continues to lend a maturity and clarity to the unhappybirthday sound, while guest vocals from the likes of indie pop icon Andreas Dorau and label-mate Sebastian Lee Phillip (Die Wilde Jagd) add nuance and texture to their sonic palette. 

A resort collection for SS20, mondchateau offers horizontal dancers, beachfront dreamers and tidal drift; an aspirational statement undercut by the inescapable feeling that the summer ends only too soon.

- Patrick Ryder

Deutscher Pressetext

Obwohl ihre Geburtstagstorte erst von acht Kerzen geziert wird, legen unhappybirthday mit Mondchateau bereits ihr viertes Album vor. Wie schon bei den Vorgängern kreiert das in Hamburg lebende Trio auch auf seinem neuesten Album eine ganz eigene Mischung aus jugendlicher Energie und beeindruckender Reife. Die Platte ist zudem ein echter Meilenstein, der zeigt, dass unhappybirthday endgültig den Kinderschuhen entwachsen sind. Markantere Grooves, dichtere Arrangements und unkonventionelle Melodien, das sind die Elemente, mit denen die Band eine perfekte Balance zwischen Song und Sound gefunden hat. Damit ist ihnen ihr bislang unwiderstehlichstes Werk gelungen.

Schon der erste Blick auf das bisherige Schaffen der drei fördert eine ganze Schatzkiste an verschollenen Kostbarkeiten aus den Achtzigerjahren hervor, seien es das Kassettenrauschen der frühen Veröffentlichungen oder eine aufrichtige Liebe für die Außenseiter des Undergrounds jener Dekade. Man denke an längst vergessene Erinnerungen, an stundenlanges Sich-Verlieren in der Plattensammlung eines älteren, cooleren Freundes, schemenhafte Kinderzimmer-Anarchisten, polternde Romantiker und vielstimmige Schwarz-Weiß-Poeten. Das Ergebnis ist ein Kaleidoskop aus Post-Punk und Postkarte, Penthouse und Pavement, eindeutig durch die Vergangenheit inspiriert, aber unmöglich zu fassen. Bezüge in Hülle und Fülle, aber niemals getrübt durch Bewunderung oder Ehrerbietung. So offenbaren unhappybirthday die seltene Fähigkeit, unterschiedlichste Einflüsse zu einem innovativen Neuen zu destillieren, das sehr viel mehr ist als nur die Summe seiner Teile.

Für mondchateau, ihre zweite LP bei Tapete Records, tauschen unhappybirthday Cocteau-Coolness gegen Cocktails am Pool und fusionieren ihren anspruchsvollen Pop mit den dekadenten Grooves und der sphärischen Schönheit deutscher Balearic.

Das Trio wandelt durch Mikos Garten, entdeckt Sade unterm Kalimba Tree, genießt einen I.C. Spritz und kostet die Tristeza der Spätnachmittagssonne aus. Untermalt von Rhythmusbox-Exotika und Diana Kims lässigem Bass wiegen die neun Stücke zwischen T.V. Scene und Same Old Scene hin und her – eine betörende Kombination aus Optimismus und Melancholie, die eine schwärmerische Schönheit gebiert. Nachdenklich und eindringlich zugleich verkörpert Tobias Rutkowskis Gitarre diese Spannung, während Daniel Jahn seinem SQ1 strahlende Harmonien, kristallklare Klänge und mondhelle Schwingungen entlockt, die dem verführerischen Croon seiner Stimme eine zart schimmernde Behausung bieten. Produziert wurde das Album erneut von dem Berliner Musiker Jonas Meyer. Diese Kontinuität verleiht unhappybirthday einen sehr reifen und klaren Sound, während Gastsänger wie die Indie-Pop-Ikone Andreas Dorau und Labelkollege Sebastian Lee Phillip (Die Wilde Jagd) den Klangwelten der Band Tiefe und neue Nuancen verleihen.

mondchateau, eine Resort-Kollektion für die Sommersaison 2020, offeriert Tänzer am fernen Horizont, Träumer am Strand und driftende Gezeiten. Ein ehrgeiziges Statement, einzig bedroht von dem unausweichlichen Gefühl, dass der Sommer allzu früh ein Ende finden könnte.

- Patrick Ryder

 

Press quotes

Videos

unhappybirthday – Teer (official)
unhappybirthday – Niederung (official)
unhappybirthday – Tennu (official)
Unhappybirthday - Kraken